![]() |
||||
| Die Metropolregion Hamburg mit ihren rund 4 Millionen Einwohnern ist der Verkehrsknotenpunkt im Norden, sie verfügt über einen internationalen Flughafen, den größten Seehafen Deutschlands und ist in das Netz der Bundesautobahnen sowie in das Schienennetz der Deutschen Bahn eingebunden. Um auch zukünftig Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und steigende Lebensqualität generieren zu können, ist die Metropolregion Hamburg auf eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Die Region benötigt leistungsstarke verlässliche Verkehrswege, um weiterhin der Gruppe der leistungsstarken Regionen in der Bundesrepublik und in der Europäischen Union anzugehören. Der Hamburger Hafen ist das Herz der Freien und Hansestadt. Er hat sich zu der Schnittstelle der globalisierten Warenströme und damit zu einer Logistikdrehscheibe für das gesamte Bundesgebiet und darüber hinaus entwickelt. Das kontinuierlich steigende Umschlagvolumen des Hamburger Hafens ist für sämtliche Verkehrsträger eine große Herausforderung, einen reibungslosen und effizienten Warenverkehr zu gewährleisten. Prognosen renommierter Institute gehen von einer Verdoppelung des Umschlagvolumens bis zum Jahre 2015 aus. Allein hierfür bedarf es eines zeitnahen Ausbaus des Hafens zur Schaffung weiterer Kapazitäten und einer bedarfsgerechten Entwicklung der landseitigen Verkehrsträger in der Metropolregion. Die Chancen des Wachstums können nur effizient genutzt werden, wenn die Rahmenbedingungen der Verkehrsinfrastruktur hierauf abgestimmt werden. Eine gute Anbindung des Hamburger Hafens an die Hauptmärkte muss |
auch zukünftig auf der Schiene, auf
der Straße und auf dem Seeweg sichergestellt sein. Von existenzieller Bedeutung für den Hafen ist die Fahrrinnenanpassung der Unterelbe. Es muss eine Erreichbarkeit des Hamburger Hafens für Schiffe mit einem Tiefgang von 14,50 Meter sicher gestellt werden, damit die modernen Containerschiffe der Post-Panamax-Klasse auch zukünftig den Hamburger Hafen anlaufen können. Wichtige Bundesautobahnen durchziehen die Freie und Hansestadt Hamburg. Die für den innereuropäischen Verkehr äußerst relevante Nord-Süd- Achse, die Bundesautobahn 7 mit rund 950 Kilometern die längste Autobahn Deutschlands, führt von der deutsch-dänischen Grenze direkt durch die Metropolregion Hamburg bis zur Bundesgrenze mit Österreich. In Kombination mit der Bundesautobahn 1, der Verbindung von Saarbrücken über das Ruhrgebiet bis Heiligenhafen und in naher Zukunft mit der festen Querung über den Fehmarnbelt, auch bis in den dynamisch wachsenden Wirtschaftsraum von Kopenhagen und Malmö und schließlich mit der Bundesautobahn 24, der direkten Verbindung mit der Bundeshauptstadt Berlin, wird Hamburg von bedeutenden Fernstraßen in Deutschland durchzogen und ist sehr gut in das innereuropäische Verkehrsnetz eingebunden. Der stetige Ausbau konnte aber nicht mit der überdurchschnittlichen wirtschaftlichen und urbanen Entwicklung der letzten Jahre Schritt halten, sodass Engpässe entstanden sind, die es unverzüglich auszubauen gilt. Die Straßeninfrastruktur kann die enormen täglichen Pendelverkehre nicht mehr voll umfänglich aufnehmen, der Warenaustausch kommt zeitweise zum Erliegen. Damit die |
|||
| A R B E I T E N U N D L E B E N I N H A M B U R G | ||||
| 1 |
2 |
3 |
||||
| | Fenster schließen - Close Window | | ||||