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| Hamburg hat seine Museen nicht mit
Glamour umwickelt wie Berlin. Doch wenn man international erfahrene Kunstfreunde trifft, ist man über die hohe Reputation der Hamburgischen Museen sogleich überrascht. Ein Besuch in der „Kunsthalle“, einem der bedeutendsten Museen bildender Kunst in Europa, zählt zum absoluten Muss eines kulturellen Hamburg-Aufenthalts. Aber auch die acht anderen öffentlichen Museen und Ausstellungshallen haben einiges zu bieten. Das Museum für Völkerkunde steht mit seinen außergewöhnlichen Sammlungen - von denen der größte Teil allerdings nicht gezeigt werden kann, da das Gebäude nur auf einem Drittel seiner geplanten Grundfläche fertig gestellt wurde – gleich hinter dem Musée du Quai Branly in Paris. Die Deichtorhallen Hamburg mit den beiden Programmteilen „Haus der Photographie“ und „Aktuelle Kunst“ werden als eine der drei führenden Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland gehandelt und rangieren unter den zehn wichtigsten Institutionen der Welt in diesem Bereich. Das Museum der Arbeit stellt ein überregional bedeutsames Pilotprojekt für historische Museen des Industriezeitalters dar. Es ist an einem der ehemaligen Hauptorte deutscher |
Industrie angesiedelt, feiert aber
nicht Fabriken und Industriekapitäne, sondern die verschiedensten Facetten der Arbeitskraft, die die industrielle Aktivität erst ermöglichte. Im Hamburg Museum, dem Museum für die Geschichte der Hansestadt, wird man sich dessen gewahr, dass Boomzeiten wie die derzeitige mit dem Ausbau der Hafencity in Hamburg sehr regelmäßig stattfanden, von der Hanse angefangen bis zum Zeitalter der Französischen Revolution und der großen Zeit des Schiffsbaus, des Welthandels und der Auswanderung. Mit dem Altonaer Museum ist auch das große norddeutsche Landesmuseum mitten in Hamburg angesiedelt. In ihm findet man neben den Dokumenten des dänischen Einflusses und der holländischen Gestaltung der heutigen Kulturlandschaft ein bemerkenswertes „Kinderreich“ und Ausstellungen sowie Sammlungsbestände zur Modernen Kunst im deutschen Norden, die mit jedem anderen Museum mithalten können. Daneben gibt es noch das archäologische Helms- Museum in Hamburg-Harburg, sowie etwa vierzig private Museen, vom Gewürzmuseum und dem Afghanischen Museum in der Speicherstadt – lebendigen Relikten der intensiven Aktivität am Hafen unmittelbar am Stadtkern vor dem Triumph |
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Die Deichtorhallen |
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