Hamburg ist das Kraftzentrum für ganz Norddeutschland.
Auch die Menschen in Schleswig-Holstein fühlen sich mit der Metropole an der Elbe eng verbunden. Wirtschaftliche, kulturelle
und gesellschaftliche Verbindungslinien reichen
über den Süden Schleswig-Holsteins bis an die
dänische Grenze hinauf. So steht der Norden eng
zusammen. Nicht nur in ökonomischen Belangen,
sondern auch für die meisten Bereiche des öffentlichen
Lebens ist Hamburg wesentlicher Orientierungspunkt.
Hamburg und Schleswig-Holstein
bilden eine Lebenswelt.

In Zeiten der Globalisierung, in denen der Wettbewerb
rund um den Erdball an Schärfe zunimmt,
gewinnt der Zusammenhalt einer Region an
Bedeutung. Die Schleswig-Holsteinerinnen und
Schleswig-Holsteiner nehmen diese Herausforderung
gerne an der Seite Hamburgs an. Hamburg
ist laut aktuellen Studien der dynamischste
Wirtschaftsstandort in Deutschland, weil man sich
hier frühzeitig auf die Globalisierung eingestellt
hat. In einem Norden mit vielen Stärken zählen
wir zu den Gewinnern grenzüberschreitenden
Denkens und grenzüberschreitenden Handels: Ob
in der wachsenden Metropolregion Hamburg mit
unseren niedersächsischen Nachbarn, ob in Kooperation
mit unseren dänischen Freunden oder
mit den internationalen Handelspartnern, die über
den Hamburger Hafen Geschäfte machen.
  Der boomende Hamburger Hafen ist bekanntlich
das Tor zur Welt. Er ist aber zugleich das Tor nach
Schleswig-Holstein. Denn er ist Knotenpunkt im
Netz einer überaus leistungsfähigen Hafen- und
Logistikstruktur im Norden. Sie bildet die Basis
der zugkräftigen maritimen Wirtschaft und vieler
tragfähiger Wirtschaftszweige.

Die großen Wachstumsachsen laufen bereits jetzt
- und in der Zukunft noch stärker - von Hamburg
aus durch Schleswig-Holstein. In wenigen Jahren
verfügt die Hansestadt durch den Weiterbau
der A20 bis Glückstadt und durch den Bau der
Fehmarnbelt-Brücke sowie deren Anschluss, der
A1, in unmittelbarer Nähe über einen der größten
Verkehrsknotenpunkte Europas. Treffen werden
sich die Verkehrsrouten auf schleswig-holsteinischem
Boden.

Die Anbindung der Metropolregion Hamburg an
Skandinavien garantiert einerseits die Jüdtlandroute
über die A7, die nun weiter ausgebaut wird.
Andererseits wird mit der Fehmarnbelt-Brücke ein
Jahrhundertprojekt umgesetzt. Es ist ein wahrer
Brückenschlag in die Zukunft. Zwischen der
wirtschaftlich hoch attraktiven Öresundregion
und der Metropolregion machen wir die Verbindungen
damit noch schneller. So wächst auch der
Norden Europas weiter zusammen.

A R B E I T E N  U N D  L E B E N  I N  H A M B U R G
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